Gedenkveranstaltungen zum 70. Jahrestag des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager


KZ GEDENKSTÄTTE NEUENGAMME

Wir nähern uns den Tagen des Endes des 2. Weltkrieges, dem 70. Jahrestag der Befreiung von Naziherrschaft und faschistischem Terror. Die Gedenkstätte Neuengamme hat aus diesem Anlass einige interessante Veranstaltungen vorbereitet:

  • 4. Mai 2015, 13 Uhr
    Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag des Kriegsendes
    und der Befreiung der Konzentrationslager
    Ansprachen:
    Begrüßung: Dr. Detlef Garbe
    Direktor der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Olaf Scholz
    Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
    Janusz Kahl (Polen)
    Überlebender des KZ Neuengamme und seiner Außenlager
    Musik: Tryptichon (Janusz Kahl)
    Dr. Ole Schröder
    Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern
    Schülerinnen und Schüler: Projektpräsentation
    Jean-Marc Todeschini (Frankreich)
    Staatssekretär für Kriegsveteranen und Gedenkkultur beim
    Minister der Verteidigung
    Sybrand van Haersma Buma (Niederlande)
    Fraktionsvorsitzender der CDA im niederländischen Parlament
    und Angehöriger
    Musikalische Umrahmung: Neuer Chor Hamburg
    Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehem. Klinkerwerk, Westflügel
  • Sonderausstellung von 4. bis 28.6., „Deportiert in das KZ Neuengamme. Strafaktionen von Wehrmacht und SS im besetzten Europa.“ Darunter auch viele Plakate, die sich den Deportationen von Überlebenden des Warschauer Aufstandes 1944 widmen
  • 28. April 2015, 12.30 bis 19 Uhr/29. April 2015, 10 bis 20.30 Uhr/30. April 2015, 9 bis 14 Uhr Internationale Konferenz „Opfer und Orte von ‚Vergeltungsaktionen‘ in den besetzten Gebieten
  • 5. Mai 2015, 13 bis 18.30 Uhr und 6. Mai 2015, 9 bis 18 Uhr,
    Forum „Zukunft der Erinnerung“
    Kinder, Enkel und Urenkel ehemaliger KZ-Häftlinge, Mitglieder von Überlebendenverbänden, MitarbeiterInnen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und mit ihr verbundener Organisationen sowie Jugendliche und weitere Interessierte können sich über folgende Fragen austauschen: Wie werden die Erfahrungen der Deportation in den Gesellschaften und in den Familien weitergegeben und wie können diese Überlieferungen auch in Zukunft bewahrt werden?
    Welche eigenen Perspektiven bringen Angehörige ehemaliger
    KZ-Häftlinge in die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ein, was erwarten sie von der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und auf welche Weise möchten sie sich in deren Arbeit einbringen?
    Wie können die Überlebendenverbände gestärkt werden und in welcher Weise können sie sich in die Arbeit der Gedenkstätte einbringen?
    Anmeldung: Swenja Granzow, KZ-Gedenkstätte Neuengamme
    Tel.: 040 428 131 544, E-Mail: studienzentrum@kb.hamburg.de

Bei Interesse und weiterem Informationsbedarf:

www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de

Außerdem findet am Samstag dem 9.Mai von 14.00 – 22.00 Uhr das „Fest der Befreiung“ in den Wallanlagen, Höhe Ausgang St.Pauli statt.